SV 1929 Raunheim
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1. Mannschaft 2025/26

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Zuletzt aktualisiert: 29. April 2026

26.04.2026 Neunter Spieltag: 6,0:2,0 gegen Eschborn 1 und Tabellenplatz 3

Mit einem überzeugenden und klaren 6:2 Zuhause gegen Eschborn 1 erreichte die Erste am Ende der Saison 2025/26 noch einen guten 3. Tabellenplatz in der Main-Taunus-Liga.

Roland Schmidt

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Zuletzt aktualisiert: 25. März 2026

22.03.2026 Achter Spieltag: 4,5:3,5 bei Flörsheim 2

Am 8. Spieltag ging es für unsere 1. Mannschaft zum Derby auf die andere Mainseite gegen den Tabellennachbarn Flörsheim.
Wir traten nur mit 7 Mann an und hatten die vage Hoffnung, dass auch Flörsheim seine Mannschaft nicht voll bekommt. Doch siehe da, Flörsheim war voll besetzt und hatte einige Überraschungen parat:

An Brett 2 saß Michael Budde, der diese Saison kaum gespielt hatte. Er durfte auch gleich wieder gehen und einen kampflosen Punkt mitnehmen, denn das war unser freies Brett. Außerdem hatte es Heinz Gerhard an Brett 5 mit einem uns vollkommen unbekannten Gegner zu tun. Ich durfte an Brett 6 gegen Edgar Wienand spielen, der scheinbar erst vor kurzem wieder zu seinem alten Verein zurückgekehrt war. An Brett 8 hatte es Gerd mit einer Flörsheimer Nachwuchshoffnung, dem Sohn von Spitzenspieler Stegmaier, zu tun.

Wir starteten also mit der Hypothek eines Minuspunkts, doch wir waren optimistisch, mit Punkten wieder nach Hause zu fahren. Thorsten spielte eine Partie auf Angriff. Die Mitte war zunächst zu, er hatte mehr Raum und machte am Königsflügel Druck.
Simon an Brett 3 spielte gegen unseren alten Vereinskameraden Günter Weber und konnte im Mittelspiel den a-Bauern gewinnen. Mit seinem Läufer beherrschte er die schwarzen Felder und hinderte Günter in der Entwicklung. In der Folge konnte er einen weiteren Bauern gewinnen und diesen auf der 6. Reihe platzieren. Es sah sehr vielversprechend aus.

Matthias spielte eine solide Partie und erarbeitete sich sukzessive Vorteile. Er bildete ein starkes Bauernpaar auf der c- und d-Linie.

Heinz Gerhard hatte zunächst eine sehr komplexe Stellung, in der sämtliche Leichtfiguren auf beiden Seiten irgendwelche Drohungen forcieren konnten und keiner der Kontrahenten sich zur Rochade durchringen konnte. Der Gegner ließ zunächst einen forcierten Stellungsvorteil aus und Heinz Gerhard konnte sich ein wenig konsolidieren, verlor aber dann eine Figur.
An Brett 6 spielte ich mit Schwarz gegen den Eröffnungszug g4. Nachdem wir beide solide aus der Eröffnung gekommen waren, tauschten wir einiges Material vom Brett und es blieben je ein Turm, 2 Leichtfiguren und 5 Bauern. Das sah sehr nach Remis aus.

Kevin an Brett 7 hatte es mit einem der aktuell erfolgreichsten Flörsheimer Spieler zu tun. Dementsprechend agierte dieser auch und konnte den h Bauern von Kevin gewinnen. In der Folge baute der Flörsheimer großen Druck auf, versäumte aber konsequent seine h, g und f Bauern laufen zu lassen und Kevin in Bedrängnis zu bringen. Dadurch entwickelte Kevin Gegenspiel und konnte mit den Türmen und 2 Leichtfiguren über die b-Linie beim Gegner eindringen.

Gerd spielte an Brett 8 gegen die Nachwuchshoffnung. Prinzipiell machte der junge Mann keinen Fehler, aber Gerd konnte aufgrund seiner Erfahrung sukzessive Raum und Vorteil gewinnen. In der Folge gewann er auch Partie und konnte den Ausgleich für uns erzielen.

An Brett 5 vergrößerte sich der Vorteil des Flörsheimers, denn er gewann eine weitere Figur und kurz darauf auch die Partie. Heinz Gerhard hat im Nachgang ein wenig recherchiert und festgestellt, dass sein Gegner eine FIDE-Wertung von 2070 hat.

Kurz darauf musste auch Kevin die Segel streichen, denn sein Gegner fand ein schönes ersticktes Matt. Sah gut aus, war aber absolut ärgerlich.

Nachdem ich einigermaßen ausgeglichen aus dem Abtausch rausgekommen war, griff ich mit meinen beiden Springern und meinem Turm in der Mitte an und tauschte eine weitere Figur ab. Dadurch hatte ich die scheinbar bessere Bauernstruktur mit einem gedeckten Freibauern auf h. Ich lief mit dem h-Bauern los und mein Gegner kam durch die Mitte. Seine Variante war schneller, besser und hätte zum Sieg geführt. Er wählte aber ein Variante, in der ich abtauschen und offensichtlich in den Sieg abwickeln konnte, da mein h-Bauer einzieht. In diesem Moment gab mein Gegner auf. Glück gehabt, denn bei genauem Spiel, wäre es doch noch remis gewesen.

Somit stand es 2:3, aber Matthias konnte seinen Vorteil in einen Sieg umwandeln und damit für den Ausgleich sorgen.

Thorsten stand indes an Brett 1 trotz Minusbauer sehr aktiv und hatte gute Chancen auf den kompletten Punkt. In Zeitnot auf beiden Seiten folgten aber einige Züge, die hätten stärker gespielt werden können. Thorsten gewann zwar eine Figur, hatte dafür aber einige Bauern aufzuhalten. Beide einigten sich auf Remis und waren damit am Ende auch zufrieden.

Blieb beim Stand von 3,5:3,5 noch Brett 3, an dem Simon klar besser stand. Sukzessive schnürte er Günter immer mehr ein und konnte schließlich mit einem Qualitätsopfer den Einzug seines starken d-Bauerns auf d8 sichern. Günter musste aufgeben und wir konnten uns über einen Sieg in Unterzahl freuen.

Insgesamt war es für uns ein wichtiger Sieg, um alle Zweifel um den Klassenerhalt zu zerstreuen. Erstaunlich war sicherlich die Aufstellung des Gegners und am Ende nahmen wir auch gern meinen "Dusel-Punkt" mit, denn im Gegenzug haben wir in dieser Saison auch schon die eine oder andere Partie ohne Not abgegeben.

Martin Köcher

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Zuletzt aktualisiert: 08. März 2026

08.03.2026 Siebter Spieltag: 6:2 gegen Groß-Gerau

Erhofft und aber nicht unbedingt erwartet gewann die Erste gegen den Tabellendritten Groß-Gerau mit 6:2. 

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Zuletzt aktualisiert: 03. Februar 2026

01.02.2026 Sechster Spieltag: 4:4 bei Hattersheim 2 - Punktverlust oder Punktgewinn

Voller Vorfreude und voller Selbstbewußtsein fuhren wir am Sonntag nach Hattersheim zum Tabellenvorletzten, um dort einen Sieg einzufahren. Wir waren praktisch in Bestbesetzung unterwegs und hatten auf dem Papier an jedem Brett mehr DWZ Punkte. Doch das heißt gar nichts, wie wir am Ende des Nachmittags feststellen durften. Hattersheim hatte den klaren Willen, uns nichts zu schenken. Und so spielten sie auch - mutig und unerschrocken.

Zunächst remisierte Heinz Gerhard an Brett 6 in einer Stellung mit 2 Türmen, 7 Bauern und ungleichfarbigen Läufern. Bis dahin sahen alle Bretter recht vernünftig aus und insgesamt schien es gut für uns zu laufen. Daher schien das auch ok zu sein. Dann kam Matthias an Brett 5 in Zeitnot und musste noch 15 Züge machen. Diese spielte er auch ausgezeichnet, doch im Moment, in dem der große Showdown vorbei war und alles in Richtung remis lief, schlug er beim Damentausch mit dem Turm statt mit dem König zurück und verlor die Qualität und anschließend die Partie. Diesen Rückstand konnte ich an Brett 6 wettmachen. In einer zunächst materiell ausgeglichen Partie gewann ich zunächst 2 Bauern, gab sie später wieder zurück und gewann dafür eine Figur plus entscheidenden Mattangriffe.

Mit diesen zwischenzeitlichen Unentschieden im Rücken und 3 gutaussehenden Stellungen an Brett 1 bis 3 remisierte Heiko an Brett 8. Er hatte zwischenzeitlich die Möglichkeit, in eine vorteilhafte Stellung mit sehr guten Gewinnchancen abzubiegen, ließ diese aber ungenutzt und verlor einen Bauern. Mit ungleichfarbenen Läufern manövrierte er sich dann aber sicher in eine Remisstellung.

Währenddessen kippten aber an Brett 2 und 4 die Partien und unsere beiden Simons kamen in Bedrängnis. Ihre naturgemäß offensive Spielweise wurde ihnen zum Verhängnis. Simon Hess stand an Brett 2 klar besser, hatte Raum, Aktivität und starken Angriff. Er öffnete dann zusätzlich seinen Königsflügel und wurde dadurch "nackig". Sein Gegner wehrte sich geschickt und setzte zum Gegenangriff an. An Brett 4 hatte Simon Faber einen Bauern gegen Angriff gegeben. Allerdings stand sein König in der Mitte und sein Turm spielte nicht richtig mit. Nachdem viel getauscht wurde, stand er materialmäßig schlechter, hatte aber ein starkes Bauernpaar auf der 6. und 7. Reihe.

Bernd an Brett 2 hatte von Beginn an eine wilde Partie auf dem Brett, in der der gegnerische König bereits in der Frühphase durch ein Läuferopfer auf f7 angegriffen wurde. Dieses nahm der Gegner aber nicht an und durfte stattdessen im Laufe der Partie locker 30 Königszüge über das ganze Feld machen. Bernd investierte ein Qualität für Angriff und wurde belohnt: Dem Mattnetz konnte der König letzlich nicht entfliehen.

Thorsten an Brett 3 spielte wieder eine taktisch und technisch hervorragende Partie. Langsam und konsequent erarbeitete er sich Vorteile und konnte schließlich eine Figur und 2 Bauern gewinnen und das Spiel sicher nach Hause bringen. Hierbei muss ausdrücklich erwähnt werden, dass er aktuell mit 5 Punkten aus 5 Partien praktisch die beste Quote in der MTS hat und damit aktuell auf Topniveau unterwegs ist.

Zusammengefaßt hatten wir also 4 Punkte, doch dann ging die Partie von Simon Faber an Brett 4 verloren und Simon Hess kämpfte an 2 vergeblich um das Remis, so dass wir mit einem 4:4 nach Hause fuhren.
 
Zur Frage vom Anfang:
4:4 ist wahrscheinlich eher ein Punktverlust statt ein Punktgewinn.
Mit einem Sieg hätten wir den Abstand wesentlich vergrößern können. Nun bleibt Hattersheim zwar auf Distanz aber immer noch in Reichweite.

Zusammengefasst ist das Ergebnis sicher auch eine Konsequenz aus der offensiven Spielweise. Mit zurückhaltendem Spiel hätten beide Simons sicher ein Remis ermauern können, doch das ist nun mal nicht unser Stil. Manchmal führt der Slogan "Spaß am Spiel und Action auf dem Brett" halt auch mal zu einer Niederlage. Dafür hatten die Akteure aber 4 spannende Stunden und dafür stehen wir ja auf und investieren Zeit am Sonntag. Kleiner optimistischer Ausblick: Am Ende werden wir die nötigen Punkte holen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Martin Köcher

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Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2025

14.12.2025 Fünfter Spieltag: Wichtiger 5:3 Erfolg gegen Höchst 1

Die erste Mannschaft trat mit der klaren Zielsetzung an, gegen Höchst einen Mannschaftssieg zu erkämpfen und damit ins Tabellenmittelfeld zu rücken.

Zunächst entwickelten sich fast alle Partien sehr ausgeglichen, bis auf meine: Im 5. Zug spielt ich mit schwarz f5-f4 und opferte in der Folge 2 Bauern für Stellung: Das Brett brannte. An Brett 1 sicherte sich Simon H. dann das erste Remis und Thorsten konnte an Brett 2 durch ein gutes Damenmanöver plötzlich einen Bauern und kurz danach durch einen herausragenden Springerzug eine Figur gewinnen, so dass der Gegner aufgab.

An Brett 4 konnte Matthias (Zwack) den König seines Gegners in die Mitte treiben und entscheidenden Materialvorteil gewinnen. Auch hier gab der Gegner auf. Kurz darauf fand Simon (Faber) an Brett 3 in ausgeglichener Endspielstellung den Gewinnzug leider nicht und wickelte in eine letzlich verlorene  Variante ab. Damit stand es 2,5:1,5 für uns und die letzten 4 Bretter spielten noch.

Bei mir brannte nach wie vor das Brett. Matze an Brett 6 konnte sich aus einem Königsangriff befreien und griff dann selbst den gegnerischen König an. Rehan an Brett 7 hatte eine sehr komplexe Stellung auf dem Brett mit Angriff auf beiden Seiten. Keiner der Kontrahenten wollte aber ein Risiko eingehen und gegebenenfalls einen Mannschaftspunkt abgeben. Daher einigten sich beide auf ein Remis.

Thomas an Brett 8 konnte sich nach ausglichenen Partiebeginn sukzessive Vorteile erarbeiten und in ein Turmendspiel mit 3 Mehrbauern abwickeln. Nun war es eine Frage der Technik. In der Zwischenzeit remisierte auch Matze, sodass es 3,5 zu 2,5 stand.

Ich konnte an Brett 5 die 2 Bauern zurückgewinnen und hatte nun eine materiell ausgeglichene Stellung mit ungleichfarbenen Läufern. In Anbetracht des Zwischenstandes bot ich meinem Gegner ebenfalls Remis an, das er mit Blick auf Brett 8 dann auch annahm. Thomas gewann dort kurz darauf sicher und es stand verdient 5:3.

An allen Brettern haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt und können mit diesem Sieg beruhigt in die Winterpause gehen.

Martin Köcher

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